Gefördert werden Forschungs- und Innovationsvorhaben im Weltraumsektor entlang acht Themen: digitale Bausteine sowie Demonstrationsmissionen für Erdbeobachtung und Satellitenkommunikation, kritische EEE-Bauteile und -Ausrüstung zur Verringerung außereuropäischer Abhängigkeiten (GaN-MMICs, Radiation-Hard-FPGA, Weltraum-Betankungsschnittstelle), Bestrahlungstestanlagen, EU-Weltraumbahnhöfe für autonomen Zugang zum All sowie wissenschaftliche Analyse und Nutzung von Weltraumdaten. Zielgruppe sind Konsortien aus Industrie, KMU, Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Voraussetzung ist meist die Nutzung bestehender EU-Technologien und Beitrag zur europäischen Nichtabhängigkeit.
Konsortien aus Industrie, KMU, Forschungseinrichtungen, Infrastrukturbetreibern und Hochschulen im Weltraumsektor, u.a. Satellitenbetreiber, Hersteller von EEE-Bauteilen und Testanlagen, Betreiber von Startdiensten und -infrastruktur sowie wissenschaftliche Teams für Datenauswertung. Bei mehreren Themen müssen EU-Startdienstleister bzw. Endnutzer Teil des Konsortiums sein. Alle Unternehmensgrößen zugelassen, kein Fokus auf bestimmte Gründungsphase.
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbare Zuschüsse (Research and Innovation Actions bzw. Innovation Actions) als Pauschalbeträge (Lump Sum) für Projekte in den einzelnen Unterprogrammen. Das Gesamtbudget der Ausschreibung beträgt rund € 90,97 Mio., die Förderhöhe pro Projekt reicht über die Unterprogramme hinweg von € 1,5 Mio. bis € 15 Mio.
Öffnung der Ausschreibung am 10.03.2026, Einreichfrist (single-stage) am 03.09.2026 für alle acht Themen. Die Bewertung erfolgt nach den Standardverfahren der Horizon Europe Arbeitsprogramm-Anhänge; bei mehreren Themen wird ein ausgewogenes Portfolio über die verschiedenen Entwicklungsbereiche angestrebt, sodass auch das jeweils bestplatzierte Proposal je Bereich gefördert wird.
Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Rechtsträger mit ausstehenden EU-Rückforderungen. Bei mehreren Topics ist die Teilnahme auf Rechtsträger aus EU-Mitgliedstaaten, Island und Norwegen beschränkt (Topic 31 zusätzlich Kanada, Neuseeland, UK, Schweiz); Rechtsträger aus Drittstaaten sowie von Nicht-EU-Ländern kontrollierte Einrichtungen sind ohne positiv geprüfte Garantien ausgeschlossen. Hochrisiko-Anbieter von Mobilfunknetzausrüstung können keine Garantien vorlegen.
Diese Ausschreibung bündelt 8 eigenständige Themen. Jedes wird separat eingereicht und bewertet.
Gefördert werden digitale Technologien und Lösungen auf niedrigen bis mittleren Reifegrafstufen für Satellitenkommunikation und Erdbeobachtung. Die Projekte sollen neue kommerzielle Dienste und Anwendungen ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrtindustrie stärken.
Gefördert werden mittlere bis hohe Reifegrafstufen von Schlüsseltechnologien für Satellitenkommunikation und Erdbeobachtung zur Vorbereitung von Demonstrationsmissionen. Die Projekte tragen zur Entwicklung fortgeschrittener Nutzlasten, Technologien und Verarbeitungsmethoden bei.
Gefördert wird die Entwicklung und Industrialisierung von europäischen Halbleiterkomponenten für Raumfahrtanwendungen, insbesondere auf Basis von Galliumnitrid und Siliziumkarbid-Substraten. Die Projekte zielen auf strategische Unabhängigkeit der EU und sichere Versorgungsketten ab.
Gefördert werden europäische Startplätze und Infrastrukturen zur Sicherung des autonomen Zugangs Europas zum Weltall. Die Projekte unterstützen europäische Raumfahrtunternehmen bei der Entwicklung von Startanlagen und Bodeneinrichtungen auf EU-Territorium.
Gefördert wird die Entwicklung und Inbetriebnahme von europäischen Strahlungstesteinrichtungen für Raumfahrt-Halbleiterkomponenten. Die Projekte sichern eine unabhängige Testkapazität und tragen zur strategischen Autonomie der EU ab.
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Robert Kopka
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