Gefördert werden zwei Themenbereiche im Rahmen der Mission "Soil Deal for Europe": zum einen der Aufbau AI-gestützter Entscheidungsunterstützungssysteme für nachhaltiges Bodenmanagement auf Basis von Langzeitfeldversuchen und weiteren Datensätzen, zum anderen die Erforschung antimikrobieller Resistenzen und der Antibiotika-Biosynthese in Böden mittels eines One-Health-Ansatzes. Zielgruppe sind Forschungskonsortien aus Wissenschaft, Beratung, Landwirtschaft und Verwaltung. Voraussetzung ist ein Multi-Akteur-Ansatz mit Einbindung relevanter Stakeholder sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Forschungskonsortien aus Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und weiteren Organisationen aus EU-Mitgliedstaaten oder mit Horizont Europa assoziierten Ländern. Themenbezogen sind Akteure aus Landwirtschaft, Boden- und Umweltforschung, Datenwissenschaft/KI sowie Human-, Tier- und Umweltmedizin gefragt (u.a. Landbesitzer, Landwirte, Wissenschaftler, Berater, Behörden). Ein Multi-Akteur-Ansatz mit Einbindung der Primärproduktion ist verpflichtend.
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbare Zuschüsse in Form von Pauschalbeträgen (Lump Sum) für Forschungs- und Innovationsprojekte, mit Förderhöhen pro Projekt zwischen € 7 Mio. und € 9 Mio. Das Gesamtbudget der Ausschreibung beträgt € 23 Mio. Beteiligte können zudem finanzielle Unterstützung an Dritte weitergeben.
Öffnung am 04.02.2026, Einreichfrist am 23.09.2026 um 17:00 Uhr Brüsseler Zeit, einstufiges Verfahren für beide Themen. Die Bewertung erfolgt durch ein Evaluierungsverfahren gemäß den allgemeinen Anhängen des Horizont-Europa-Arbeitsprogramms. Status: offen.
Diese Ausschreibung bündelt 2 eigenständige Themen. Jedes wird separat eingereicht und bewertet.
Gefördert werden Projekte, die Langzeitfeldversuche und weitere Datensätze nutzen, um mit Künstlicher Intelligenz gestützte Entscheidungshilfesysteme für die nachhaltige Bodenbewirtschaftung zu entwickeln. Die Systeme sollen standardisierte und interoperable Methoden zur Datenerfassung und -integration etablieren und Landwirten, Wissenschaftlern sowie Politikern besseren Zugang zu hochwertigen Bodendaten ermöglichen.
Gefördert werden Projekte, die Verständnis für Antibiotikaresistenzen in Böden entwickeln und evidenzbasierte Strategien zu deren Reduzierung erarbeiten. Mit einem One-Health-Ansatz werden die Auswirkungen auf Mensch und Tier untersucht sowie alternative Antibiotika und Resistenzgene aus Bodenmikroorganismen erforscht.
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Robert Kopka
StartMatch Gründer & CEO
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