Gefördert werden Forschungs- und Innovationsprojekte zu drei Themenbereichen der nuklearen Sicherheit und Medizin: Sicherheit des Langzeitbetriebs bestehender Kernkraftwerke und Forschungsreaktoren (Alterungsmanagement, Sicherheitsmargen, digitale Zwillinge, KI-gestützte Fehlererkennung), Sicherheit von SMRs sowie fortschrittlichen und innovativen Reaktoren und Brennstoffkreisläufen, sowie Aufbau einer europäischen Produktion stabiler Isotope (u.a. Yb-176) für neuartige nuklearmedizinische Therapien. Zielgruppe sind Forschungseinrichtungen, Industrie, Regulierungsbehörden und technische Unterstützungsorganisationen in Konsortien.
Forschungseinrichtungen, Universitäten, Industrieunternehmen, Reaktorbetreiber, Regulierungsbehörden und deren technische Unterstützungsorganisationen (TSOs) sowie SMR-Entwickler, die in Konsortien zu nuklearer Sicherheit (bestehende Kraftwerke und Forschungsreaktoren, SMRs und innovative Reaktoren) oder zur Produktion stabiler Isotope für die Nuklearmedizin forschen. Das Joint Research Centre (JRC) kann als Konsortialmitglied teilnehmen.
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbare Zuschüsse in Form von Pauschalbeträgen (Lump Sum). Pro Projekt liegt die Förderhöhe je nach Topic zwischen € 2 Mio. und € 3 Mio. Das Gesamtbudget der Ausschreibung über die drei Themen beträgt rund € 32 Mio., mit insgesamt 11 erwarteten Förderungen (je 5 im Bereich Sicherheit bestehender Anlagen und SMRs/innovative Reaktoren, 1 im Bereich Isotopenproduktion). Die Kommission empfiehlt Konsortien die Einbindung der Dienste des Joint Research Centre (JRC), das sich an Vorbereitung und Einreichung beteiligen kann.
Öffnung der Ausschreibung am 23.04.2026, Einreichfrist einstufig am 15.09.2026 für alle drei Themen. Die Bewertung erfolgt nach den Standardkriterien für HORIZON-RIA/IA-Projekte gemäß Annex D des Horizon Europe Arbeitsprogramms.
Diese Ausschreibung bündelt 3 eigenständige Themen. Jedes wird separat eingereicht und bewertet.
Gefördert wird die kontinuierliche Sicherheitsbewertung und Langzeitbetriebsfähigkeit von Kernkraftwerken und Forschungsreaktoren durch innovative Technologien wie digitale Zwillinge, KI-gestützte Schadstofferkennung und fortgeschrittene Modellierung zur Prävention und Minderung von Risiken.
Gefördert wird die Entwicklung einer EU-weiten Produktion stabiler Isotope für medizinische Radionuklide, um die Versorgungssicherheit zu stärken, die Abhängigkeit von Drittländern zu verringern und die Unterstützung des Europäischen Krebsbekämpfungsplans zu fördern.
Gefördert wird die Sicherheitsforschung zu innovativen Reaktoren, Kleinmodulen (SMRs) und Brennstoffzyklen sowie die Harmonisierung von Sicherheitsanforderungen zwischen Regulierungsbehörden für verschiedene fortgeschrittene Energiesysteme.
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Robert Kopka
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