Gefördert werden Projekte zur Klimaanpassung in drei Themenbereichen: Schutz und Erhalt von Kulturerbe vor Klimafolgen durch demonstrierte Lösungen, Verbesserung der Klimaresilienz schiffbarer Binnenwasserstraßen und zugehöriger Wasserinfrastruktur, sowie Standardisierung und Unterstützung von Klimadiensten für die Klimaanpassung. Zielgruppe sind multinationale Forschungs- und Innovationskonsortien, oft unter Einbindung regionaler und lokaler Behörden sowie relevanter Stakeholder.
Forschungs- und Innovationskonsortien aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, regionalen und lokalen Behörden sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen, die zu Kulturerbeschutz, Binnenwasserstraßen-Resilienz oder Klimadiensten arbeiten. Je nach Thema sind auch heritage manager, Standardisierungsorganisationen, Finanzinstitutionen und internationale Organisationen mit Sitz in einem Mitgliedstaat oder assoziierten Land zugelassen.
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbare Zuschüsse (Innovation Actions und Research and Innovation Actions) für Forschungs- und Innovationsprojekte, mit einer Förderhöhe pro Projekt zwischen rund € 6 Mio. und € 9 Mio., abhängig vom jeweiligen Unterprogramm. Das Gesamtbudget der Ausschreibung beträgt rund € 42,19 Mio.
Die Ausschreibung ist seit 04.02.2026 geöffnet, Einreichfrist ist der 23.09.2026 (einstufiges Verfahren). Für das Kulturerbe-Thema erfolgt die Evaluierung nach den Standardkriterien und Schwellenwerten der Horizon Europe Rahmenbedingungen (General Annexes).
Diese Ausschreibung bündelt 3 eigenständige Themen. Jedes wird separat eingereicht und bewertet.
Gefördert werden innovative Lösungen zur Bewahrung beweglicher, unbeweglicher und natürlicher Kulturgüter unter den Bedingungen des Klimawandels. Die Projekte sollen auch naturbasierte Lösungen einbeziehen und regionale sowie lokale Behörden befähigen, ihr Kulturerbe klimaresilient zu schützen.
Gefördert wird die integrierte und nachhaltige Bewirtschaftung von Binnenwasserstraßen, ihrem Umfeld und der zugehörigen Infrastruktur zur Verbesserung der Klimaresilenz. Im Fokus stehen kosteneffiziente und umweltfreundliche Maßnahmen wie naturbasierte Lösungen, die Risiken wie Dürren und Hochwasser mindern und die Schiffbarkeit verbessern.
Gefördert wird die Verbesserung von Standardisierung und Qualität von Klimadienstleistungen in der EU sowie deren verstärkte Nutzung für die Klimaanpassungspolitik. Die Projekte sollen Methodologien zur Identifizierung globaler und regionaler Referenzklimadatensätze vorantreiben und deren konsistente Verwendung unterstützen.
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Robert Kopka
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