Gefördert werden Forschungs- und Innovationsprojekte, die vier bis fünf partizipative "Living Labs" in mindestens drei Mitgliedstaaten/assoziierten Ländern aufbauen, um Böden zu untersuchen, die mit krebserregenden Stoffen wie PFAS oder Schwermetallen belastet sind. Ziel ist die Entwicklung von Sanierungslösungen sowie die Erforschung der Zusammenhänge zwischen diesen Stoffen im Boden und Krebsinzidenz beim Menschen. Zielgruppe sind multidisziplinäre Konsortien aus Forschung, Landnutzern, Industrie, Verwaltung und Zivilgesellschaft nach dem Multi-Akteurs-Ansatz.
Multi-Akteurs-Konsortien mit Beteiligten aus Forschung, Landbesitzern bzw. Landmanagern, Industrie (u.a. KMU), öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft (z.B. NGOs, Bürger, Jugendorganisationen), die gemeinsam Living Labs zu bodenbedingten Krebsrisiken betreiben. Ein wirksamer Beitrag der Sozial- und Geisteswissenschaften wird erwartet. Es gilt der verpflichtende Multi-Akteurs-Ansatz gemäß Definition des Mission-Soil-Arbeitsprogramms.
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbarer Zuschuss (HORIZON-RIA) mit einem indikativen Gesamtbudget von € 24 Mio. für rund 2 Projekte; die erwartete EU-Förderung liegt bei rund € 12 Mio. pro Projekt. Zusätzlich können Begünstigte finanzielle Unterstützung an Dritte (z.B. Landwirte, Landbesitzer, KMU, Zivilgesellschaft) vergeben, maximal € 60.000 je Drittpartei, zur Beteiligung an den Living Labs (z.B. Datenerhebung, Monitoring, Kapazitätsaufbau). Ergänzend Zugang zu Kapazitätsaufbau- und Unterstützungsleistungen der Struktur SOILL sowie Vernetzung mit der EU Soil Observatory und weiteren Mission-Soil-Projekten. Projekte laufen im Schnitt rund vier Jahre, können bei Bedarf aber länger dauern.
Der Aufruf ist noch nicht eröffnet (Status: Forthcoming). Geplante Öffnung der Einreichung: 04.02.2027, einstufiges Verfahren mit Einreichfrist 21.09.2027, 17:00 Uhr Brüsseler Zeit. Die Bewertung erfolgt nach den in den General Annexes D und F des Horizon-Europe-Arbeitsprogramms beschriebenen Kriterien und Verfahren.
Ausschlüsse gemäß den Standardbedingungen der General Annexes (u.a. Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, laufendes oder abgewiesenes Insolvenzverfahren, offene EU-Rückforderungsanordnung). Legale Einrichtungen aus China sind laut Missions-Arbeitsprogramm von der Teilnahme an RIA/IA-Aktionen dieser Missionen ausgeschlossen.
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