Die Ausschreibung fördert drei Vorhaben im Gesundheitsbereich: den Aufbau eines europäischen Incubator-Netzwerks mit Kaskadenfinanzierung für frühphasige Gesundheits-Start-ups, die Erforschung immunologischer Mechanismen altersbedingter Erkrankungen (u.a. Darm-, Atemwegs- und rheumatologische Erkrankungen) zur Identifikation von Biomarkern, sowie die Entwicklung eines KI-basierten Toxikologiemodells zur Reduktion von Tierversuchen in der Arzneimittelsicherheitsprüfung. Zielgruppe sind Konsortien aus Industrie, Forschungseinrichtungen, KMU und Start-ups im Gesundheitssektor.
Konsortien aus Industrie (Pharma, MedTech, Biotech), Forschungseinrichtungen, Universitäten, KMU, Start-ups und weiteren Gesundheits-Stakeholdern in Europa. Je nach Topic werden zusätzlich frühphasige Gesundheits-Start-ups (TRL 3-5) als Empfänger von Kaskadenfinanzierung, Regulierungsbehörden sowie Patientenvertretungsorganisationen einbezogen.
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbare Zuschüsse (Research and Innovation Actions) für Konsortialprojekte, mit einer Förderhöhe pro Projekt zwischen € 9 Mio. und € 35 Mio. Das Gesamtbudget der Ausschreibung beträgt € 53,2 Mio. Zweistufiges Antragsverfahren mit Kurzskizze (max. 20 Seiten) und Vollantrag (max. 50 Seiten).
Öffnung der Ausschreibung am 02.07.2026, Einreichfrist für die erste Stufe am 08.10.2026, zweite Stufe (Vollantrag) bis 21.04.2027. Zweistufiges Verfahren: Kurzskizze, danach Einladung zum Vollantrag. Bewertung und Förderentscheidung gemäß den Regeln der Horizon Europe General Annexes sowie des IHI JU Arbeitsprogramms.
Diese Ausschreibung bündelt 3 eigenständige Themen. Jedes wird separat eingereicht und bewertet.
Gefördert werden Inkubator-Netzwerke zur Unterstützung innovativer Startups im Gesundheitswesen durch Zusammenarbeit der IHI-JU-Mitglieder. Die Maßnahmen sollen eine nachhaltige Pipeline für frühe Technologielösungen schaffen, die strategische Gesundheitsbedarfe adressieren und die europäische Wettbewerbsfähigkeit stärken.
Gefördert werden Forschungsprojekte zur Entschlüsselung der Immunmechanismen bei altersassoziierten Krankheiten. Ziel ist die Entwicklung personalisierter Behandlungsansätze und digitaler Biomarker für ältere Menschen sowie die Stärkung Europas als Innovationsstandort im Gesundheitswesen.
Gefördert wird die Entwicklung eines KI-gestützten Toxikologie-Modells zur Verringerung von Tierversuchen in der Arzneimittelsicherheit. Das Projekt zielt auf schnellere Zulassungsverfahren, geringere Kosten und verbesserte Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Gesundheitsindustrie ab.
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Robert Kopka
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