Die Sammelausschreibung umfasst 23 Themen der Forschung und Innovation zu Demokratie, gesellschaftlichem Wandel sowie Kultur- und Kreativwirtschaft. Themenbereiche reichen von Global Governance, Migration und Integration, Langzeitpflege, Bildung und Kompetenzen, Geschlechtergewalt gegen politisch aktive Personen, digitaler und medialer Kompetenz über Wahlintegrität bis zu kultureller Vielfalt, kreativen Startups, KI in Kultur- und Kreativwirtschaft und Medienviabilität. Antragsteller sind meist multidisziplinäre Konsortien aus Forschung, öffentlichen Institutionen, Zivilgesellschaft und Unternehmen.
Forschungseinrichtungen, Hochschulen, öffentliche Verwaltungen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Unternehmen sowie kreative Startups und Scale-ups (unter 10 Jahre) aus der Kultur- und Kreativwirtschaft. Meist sind multidisziplinäre, oft internationale Konsortien gefordert, teils mit Einbindung von Interessengruppen, Praktikern, politischen Entscheidungsträgern oder Drittstaaten-Partnern.
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbare Zuschüsse (Forschungs- und Innovationsmaßnahmen sowie Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen) in Form von Pauschalbeträgen (Lump Sum). Die Förderhöhe pro Projekt variiert je nach Unterprogramm/Topic, mit Beträgen zwischen rund € 3 Mio. und € 6 Mio. Details zu Fördersätzen, Budgets und Themenschwerpunkten sind bei den jeweiligen Unterprogrammen aufgeführt.
Die Ausschreibung öffnete am 12.05.2026, Einreichfrist ist der 23.09.2026 (einstufiges Verfahren, eine Deadline für alle 23 Themen). Die Bewertung erfolgt durch unabhängige Gutachter anhand der Standard-Award-Kriterien der Horizon Europe General Annexes; bei mehreren Themenbereichen/Optionen pro Topic wird auf eine ausgewogene Portfolioverteilung geachtet.
Diese Ausschreibung bündelt 23 eigenständige Themen. Jedes wird separat eingereicht und bewertet.
Gefördert werden Projekte, die ein besseres Verständnis der systemischen Herausforderungen bei der nachhaltigen Bewirtschaftung globaler Gemeingüter schaffen und die Wissenschafts-Politik-Schnittstelle stärken. Dabei werden Konzepte und Prozesse entwickelt, die regelgestützten Multilateralismus und inklusive Entscheidungsfindung fördern.
Gefördert werden Projekte zur Evaluierung von Langzeitpflege-Politiken und zur Entwicklung wissenschaftlich fundierter, ressourceneffizienter Lösungen für steigende Pflegebedarfe. Dabei sollen neue Politikansätze entstehen, die nahtlose Übergänge zwischen formaler und informeller Pflege ermöglichen.
Gefördert werden Projekte, die innovative Governance-Modelle dokumentieren und bewährte Praktiken in europäischen Regierungen austauschen. Es werden Politikempfehlungen, Schulungskonzepte und Netzwerke für Wissensaustausch zwischen Regierungen entwickelt.
Gefördert werden Projekte, die Wachstumsfaktoren kreativer Startups identifizieren und erprobte Methoden zur Förderung ihrer Skalierung entwickeln. Die Sichtbarkeit und der wirtschaftliche Impact innovativer europäischer Kreativunternehmen sollen erhöht werden.
Gefördert werden Projekte, die die Treiber von Gewalt gegen politisch aktive Frauen und LGBTIQ-Personen erforschen und evidenzbasierte Prävention ermöglichen. Ziel ist eine erhöhte politische Partizipation durch Prävention, medienethische Richtlinien und ein inklusives Umfeld.
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Robert Kopka
StartMatch Gründer & CEO
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