Gefördert werden Innovationsvorhaben zu erneuerbaren Energiesystemen in Afrika, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger Batteriezellenproduktion, Direct Air Capture, verbesserten Batterie-Recyclingprozessen, konzentrierter Solarthermie zur Industriedekarbonisierung, Wellen- und Gezeitenenergie, Photovoltaik-Produktionstechnologien jenseits des Stands der Technik sowie KI-gestützten digitalen Energiesystemen. Zielgruppe sind Forschungs- und Innovationskonsortien aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren, die technologische Lösungen bis zu hohen Reifegraden entwickeln und demonstrieren.
Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Konsortien aus den Bereichen Batterien, erneuerbare Energien, Solarthermie, Photovoltaik, Meeresenergie, CO2-Abscheidung und digitale Energiesysteme, die anwendungsnahe F&E- und Demonstrationsprojekte mit hohem Technologie-Reifegrad (TRL 6-8) durchführen. Bei Renewable Energy Valleys in Afrika sind afrikanische KMU und Partner explizit eingebunden. Bei einzelnen Themen sind KMU, Start-ups und Scale-ups als Drittparteien im Rahmen von Financial Support to Third Parties adressiert.
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbare Zuschüsse (Innovation Actions) für Forschungs- und Innovationskonsortien, mit Förderhöhen zwischen rund € 4,5 Mio. und € 43 Mio. pro Projekt über die einzelnen Themen hinweg. Gesamtbudget der Ausschreibung: rund € 192,6 Mio. Details zu Fördersätzen und Budgets je Thema finden sich bei den jeweiligen Unterprogrammen.
Die Ausschreibung ist derzeit geplant (Status "Forthcoming"). Geplante Öffnung: 03.12.2026, Einreichfrist für alle Themen: 31.03.2027 (einstufiges Verfahren). Die Bewertung erfolgt nach den allgemeinen Kriterien des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026-2027.
Diese Ausschreibung bündelt 8 eigenständige Themen. Jedes wird separat eingereicht und bewertet.
Gefördert werden dezentralisierte Systeme für erneuerbare Energien, die lokal oder regional Strom-, Wärme- und Brennstoffbedarf decken. Ziel ist die Stärkung der EU-AU-Zusammenarbeit zur Energiewende in Afrika und die Schaffung nachhaltiger Wertschöpfungsketten und Arbeitsplätze.
Gefördert werden innovative Produktionsverfahren und Fertigungstechnologien für Batteriezellen mit gleichzeitiger Senkung von Kosten, Energieverbrauch und Umweltfußabdruck. Dabei sollen flexible, modulare Pilotproduktionslinien entstehen, die zwischen verschiedenen Batteriechemien wechseln können.
Gefördert wird die Hochskalierung existierender Technologien zur CO₂-Entfernung aus der Luft bis zur Pilot-Demonstrationsstufe. Projekte sollen die Kosteneffizienz von Abscheidung und Regeneration verbessern sowie die Langzeitstabilität und Skalierbarkeit von Materialien und Prozessen nachweisen.
Gefördert werden Innovationen zur Optimierung von Batterie-Recyclingverfahren für gemischte Eingangsstoffe und verschiedene Lithium-Ionen-Chemien. Die Projekte sollen kostengünstigere und effizientere Rückgewinnung von hochreinen Batteriematerialien demonstrieren und damit die EU-Abhängigkeit von Rohstoffimporten reduzieren.
Gefördert werden konzentrierte Solarthermieanlagen zur Wärmeversorgung von Industrieprozessen im Temperaturbereich von 150–400°C mit einem Solarthermieanteilen von mindestens 50%. Projekte sollen Wettbewerbsfähigkeit durch wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle und Kostenreduktion nachweisen.
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Robert Kopka
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