Gefördert werden Forschungs- und Innovationsprojekte in sieben Themenfeldern: großskalige Demonstrationen vernetzter, kooperativer und automatisierter Mobilität (CCAM), geopolitische und sozioökonomische Resilienz von CCAM, Generative KI für Wahrnehmung und Validierung in CCAM, multimodaler Güterverkehr und Logistik, Straßensicherheit und Resilienz ländlicher Räume, Resilienz im multimodalen Personenverkehr durch KI und digitale Technologien sowie Produktions- und Produktentwicklung für Lithium-Batterien der nächsten Generation für Mobilitätsanwendungen. Zielgruppe sind Konsortien aus Industrie, Forschungseinrichtungen, Behörden und weiteren Akteuren der Mobilitäts- und Batteriewertschöpfungskette.
Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, öffentliche Behörden (z.B. Städte, Regionen, Verkehrsbehörden, Straßenbetreiber), Infrastrukturbetreiber, Logistik- und Verkehrsunternehmen sowie Automobil-, Bahn-, Schifffahrts- und Luftfahrtakteure, einschließlich KMU und Start-ups als Technologieentwickler. Konsortien aus mindestens drei Rechtsträgern verschiedener förderfähiger Länder erforderlich; bei manchen Themen wird Einbindung von Behörden, OEMs und SSH-Expertise vorausgesetzt.
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbare Zuschüsse (Innovation Actions bzw. Research and Innovation Actions) für Projekte in den sieben Themen der Ausschreibung. Die Förderhöhe pro Projekt reicht von rund € 4 Mio. bis € 100 Mio., je nach Unterprogramm. Das Gesamtbudget der Ausschreibung beträgt rund € 263 Mio. Details zu Fördersätzen und Budgets je Thema finden sich bei den jeweiligen Unterprogrammen.
Die Ausschreibung öffnete am 04.06.2026, einzige Einreichfrist ist der 08.10.2026 (einstufiges Verfahren) für alle sieben Themen. Die Bewertung erfolgt anhand der Standardkriterien von Horizon Europe (Exzellenz, Wirkung, Umsetzung) nach den Vorgaben der General Annexes des Arbeitsprogramms.
Unternehmen in Schwierigkeiten, Rechtsträger mit laufendem Insolvenzverfahren oder offener EU-Rückforderung sind gemäß den Standardbedingungen ausgeschlossen. Programmspezifisch: Rechtsträger, die direkt oder indirekt von China oder einer in China niedergelassenen Einrichtung kontrolliert werden, sind bei mehreren Themen von der Teilnahme ausgeschlossen (Beschränkung für kritische Technologiebereiche).
Diese Ausschreibung bündelt 7 eigenständige Themen. Jedes wird separat eingereicht und bewertet.
Gefördert werden großflächige Demonstrationen von integrierten, benutzerorientierten Systemen für kooperativ automatisierte Mobilität im Mischverkehr. Die Projekte sollen Feldversuche, Technologie-Piloten und Living Labs durchführen und dabei von Level-2-Systemen zu Level-3- und Level-4-Automatisierung übergang ermöglichen.
Gefördert werden fortgeschrittene Lösungen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer multimodaler Gütertransporte. Die Projekte entwickeln Echtzeit-Tracking, Predictive Analytics und synchromodale Systeme, die die Kapazität, Effizienz und Widerstandsfähigkeit des europäischen Frachtverkehrs steigern.
Gefördert wird die Entwicklung von Innovations- und Politik-Roadmaps für europäische Führungsrolle in automatisierten Mobilitätssystemen. Die Projekte bewerten Europas globale Position, identifizieren strategische Vulnerabilität und entwickeln durch Living Labs und Foresight-Methoden Szenarien für langfristige Entscheidungsfindung.
Gefördert werden Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf Landstraßen und Resilienz ländlicher Gebiete. Die Projekte umfassen Implementierung von Sicherheitsmethoden, Durchsetzungsstrategien, Prävention von Unfällen sowie GIS-basierte Anwendungen zur Bewertung von Naturkatastrophen auf Straßennetze.
Gefördert werden Systeme für Echtzeit-Datenanalyse und dynamische Reaktion auf Betriebsstörungen im Personenverkehr. Die Projekte entwickeln KI-gestützte Predictive-Maintenance-Strategien, Notfall-Managementrichtlinien und Schulungsprogramme für Betreiber zur Minimierung von Fahrgastverzögerungen.
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Robert Kopka
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